Wochenberichte I und II und III aus Paris

Woche I

Meine erste Praktikumswoche ist vorbei, drei Wochen bleiben noch. Ich wohne in Romainville, mein Betrieb ist in Montreuil – beides in der Banlieue von Paris. Der Arbeitsweg dauert nur etwa 20 Minuten.

Die Werkstatt ist besonders: Sie liegt im Untergeschoss eines vierstöckigen Hauses, das der Chef selbst gebaut hat. Wir arbeiten dort zu dritt – der Chef, ein weiterer Lehrling und ich. Neben Möbelbau auf Maß arbeiten wir auch am Haus oder auf Baustellen.

In dieser Woche habe ich unter anderem eine Unterkonstruktion für Bertrands Therme gebaut, Beitel geschärft, OSB-Platten verlegt, Schienenwände gebaut und Platten für eine Bibliothek abgeholt und sortiert. Außerdem haben wir mit dem Zusammenbau der Bibliothek begonnen und für einen Architekten in Belleville ein Aufmaß für eine Holzwand gemacht. Freitag war wegen des Feiertags frei.

Ein bisschen Paris konnte ich auch schon sehen: Am Wochenende habe ich Zeit mit meiner Familie verbracht und einen Freund getroffen.

Woche II

Meine zweite Praktikumswoche in Paris ist nun auch vorbei. Diese Woche habe ich nur drei Tage gearbeitet, dafür waren die Tage sehr abwechslungsreich.

Zu Beginn haben wir die Bibliothek, an der wir schon letzte Woche gearbeitet hatten, in der Werkstatt fertig zusammengebaut. Die Teile wurden größtenteils verschraubt. Für einige feste Böden haben wir eine Kreg-Maschine benutzt, mit der schräge Löcher gebohrt werden. So können die Bretter stabil verbunden werden, ohne dass die Schrauben später stark sichtbar sind.

Nachdem die Bibliothek montiert war, haben wir alles gründlich geschliffen und am Dienstag mit dem Auftragen von Rubio begonnen. Danach ging es wieder ins Dachgeschoss, wo wir weiter Wände gebaut haben. Auch am Mittwoch haben wir dort weitergearbeitet.

Am Wochenende waren meine Eltern auf der Durchreise in Paris, sodass wir etwas Zeit zusammen verbringen konnten. Außerdem war ich auf einer Hochzeit eingeladen und konnte dadurch auch wieder etwas von der französischen Kultur erleben.

Woche III

Meine vierte und letzte Woche meines Praktikums in Paris ist nun zu Ende gegangen. Die Zeit verging sehr schnell und ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln.

Da Montag ein Feiertag war, begann die Arbeitswoche erst am Dienstag. Wir montierten Schienen an den Wänden für Bertrand und kauften Plattenmaterial für die Anwaltskanzlei NU.

Am Mittwoch und Donnerstag schnitten wir Schrankteile für die Kanzlei zu und arbeiteten dabei mit einer Schablone, um präzise Ergebnisse zu erzielen. Außerdem holten wir weiteres Material für Projekte in Bagneux und für die Kanzlei ab.

Am Freitag bügelte ich Kanten an und schliff die Teile, damit sie für die weitere Bearbeitung vorbereitet waren.

Auch mein letztes Wochenende in Paris war besonders schön. Ich schaute das Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Arsenal. Nach dem Sieg von PSG wurde in der Stadt ausgiebig gefeiert, und ich konnte die besondere Stimmung miterleben.

Auslandspraktikum in Paris

Im Rahmen meiner Ausbildung absolviere ich derzeit ein Auslandspraktikum in Paris. Dabei bekomme ich die Möglichkeit, neue Arbeitsweisen kennenzulernen, praktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln und gleichzeitig die französische Kultur besser zu erleben.

Bei der Organisation meines Praktikums wurde ich besonders von Frau Boy von der Handwerkskammer unterstützt. Sie hat mir sowohl bei der Suche nach einem passenden Betrieb als auch beim Erasmus-Stipendium geholfen. Außerdem war sie jederzeit ansprechbar und hat mich während der Vorbereitung und Organisation sehr unterstützt.

Für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar und freue mich darauf, in den kommenden Wochen weitere Erfahrungen zu sammeln.

Schaufenster in den Joachim-Friedrich-Str.

Seit einigen Monaten bespielen wir das Schaufenster eines leerstehenden Ladengeschäfts in Charlottenburg. Gerade die Joachim-Friedrich-Straße lädt in besonderer Weise dazu ein.

Gesellenprüfung bestanden!

Wir freuen uns sehr mit Jonathan über den erfolgreichen Abschluss seiner Tischlerlehre im März 2026. Mit seinem Gesellenstück, einer Hobelbank aus Esche und Eiche, hat er sein Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun blicken wir mit Freude auf die gemeinsame Zeit mit ihm als Gesellen in unserem Team.

Weihnachtsfeier 2025

Unsere Firmenweihnachtsfeier führte uns zunächst ins Kunstgewerbemuseum, wo wir die Möbel aus dem Haus Lemke von Mies van der Rohe und Lilly Reich besichtigt haben. Anschließend ging es zum gemütlichen Teil des Abends über: Im Marillchen haben wir den Tag bei gutem Essen ausklingen lassen.

Wir gratulieren!

Wir gratulieren Saschan zum erfolgreichen Abschluss seiner Tischlerausbildung im August 2025! Als Gesellenstück baute er eine Hauseingangstür aus Eiche.

Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Willkommen im Team

Seit März 2025 bereichert Flo unser Team. Als Auszubildender ist er schon voll im Einsatz und zeigt uns seine Künste im klassischen Zinken.

Spannende Handarbeit – Bau eines Rechens

Im Rahmen eines handwerklichen Projekts wurde ein Holzrechen hergestellt, wobei bewusst auf den Einsatz von Maschinen verzichtet wurde. Die verwendeten Rundhölzer wurden mit einer Ziehklinge bearbeitet, um eine gleichmäßige und glatte Oberfläche zu erzielen.

Diese traditionelle Technik erfordert präzises Handwerk und ermöglicht es, die natürliche Beschaffenheit des Holzes zu bewahren. Der gesamte Prozess umfasst mehrere Schritte, darunter das Auswählen geeigneter Hölzer, das Runden der Stangen und das Zusammenfügen der einzelnen Teile.

Der resultierende Holzrechen ist ein Beispiel für handwerkliche Fertigung, die auf Nachhaltigkeit und die Erhaltung traditioneller Techniken abzielt.

Weihnachtskarte, Tannenbaum aus Werkzeugen

Frohe Weihnachten

Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Freunde

in dieser festlichen Zeit, in der wir das Jahr Revue passieren lassen, möchten wir uns für das Vertrauen bedanken, das Sie uns entgegengebracht haben. Wie eine Wasserwaage, die stets dafür sorgt, dass alles im richtigen Gleichgewicht steht, so streben auch wir danach, unseren Beitrag zu einem harmonischen Miteinander zu leisten – sowohl in unserer Arbeit als auch im täglichen Leben.

Unser Weihnachtsbaum, der aus Werkzeugen und Materialien besteht, die wir in der Werkstatt täglich mit Sorgfalt und Präzision bearbeiten, symbolisiert nicht nur die Grundlage unserer Arbeit, sondern auch die Balance, die wir in allem anstreben. Es ist diese Balance, die uns hilft, die innere Haltung zu bewahren und mit Bedacht in die Zukunft zu blicken.
Möge das neue Jahr auch für Sie von Ausgewogenheit, Freude und der richtigen Perspektive geprägt sein.

Herzliche Grüße,
Ihre Familie Ißleib

Werkzeugbaum von T. Ißleib erstellt und fotografiert

God dag Carla

Carla hat ihren Auslandsaufenthalt bei uns in der Firma gemacht. Sie kommt aus Schweden und hat bei uns 2 Monate fleißig mit angepackt. Es war eine sehr schöne Zeit mit ihr und der Austausch hat allen Seiten gut getan. Für sie war der berliner Altbau und die Bautischlerei eine neue Erfahrung.

Logo für Auslandspraktikum, der Berufsbildung ohne Grenzen

Auslandsaufenthalt

Ein Monat Auslandspraktikum im Ausbildungsberuf – wir haben unseren Auszubildenden Saschan auf die Reise geschickt. Sein Ziel ist Portugal – in neuer Arbeits- und Kulturumgebung Neues kennenlernen. Wir machen´s möglich! Mit der Unterstützung der Handwerkskammer Berlin und dem Erasmusprogramm „Berufsbildung ohne Grenzen“. Wir freuen uns auf die Erfahrungsberichte.

Auslandsaufenthalt in Portugal I

Meine erste Woche meines Praktikums geht zu Ende, bleiben weitere 4 Wochen. Ich bin in einem kleinem Dorf, Quebradas, das 60 Kilometer im Norden von Lissabon liegt. Mein Arbeitsweg ist herrlich, ich laufe ganze 10 sek bis zur Werkstatt, besser kann es vom Arbeitsweg her nicht sein.
Die Arbeit hier ist ein wenig anders als die ich aus Deutschland kenne. Gonçalo, der die Werkstatt leitet hat sich auf Restauration spezialisiert und es kommen jeden Tag neue schöne Stücke an. In den ersten beiden Tagen, habe ich Türen mit Schellack überzogen, die wir hoffentlich auch noch in Lissabon einbauen werden. Hier Vorort sind noch zwei Holländer und 3 Spanier. Des Weiteren gibt es drei Werkstatt Hunde, die während der Arbeit immer um ein herum laufen. Bisher soll es noch keinen Unfall mit den Hunden gegeben haben.

Mittlerweile habe ich auch ein wenig von Lissabon gesehen, habe das letzte Wochenende in der Stadt verbracht.

Liebe Grüße,
Saschan

Die Woche 2 geht zu ende.

In Portugal war letzte Woche Donnerstag kein Feiertag, nur der erste Mai war auch hier ein Feiertag.
Wir haben weiterhin viele Möbelstücke restauriert; darunter einen Tisch, einen Schrank aus Palisander, der teilweise noch neu furniert wird, da das Innenleben eine neue Aufteilung kriegt und die Sichtseiten neu furniert werden. Hier wird aus Platzgründen nicht mit einer Presse furniert, sondern per Vakuumprinzip. Das besagte Stück wird in die Tasche gesteckt und die Luft wird entzogen und das furniert schmiegt sich um das Werkstück, wie man es haben möchte.
Des Weiteren habe ich am Wochenende, die Städte Óbidos und Peniche besucht. Obidos ist bekannt dafür das es früher eine kleine Festung war. Peniche ist einer der Surferhotspots in Portugal.

Viele Grüße
Saschan

Woche 3 geht zu Ende.

Letzte Woche haben wir hier in der Werkstatt, Zeder grob abgesägt und geleimt, um am Ende die neuen Streben für eine gebogene Parkbank in Lissabon wieder herzustellen. Zeder hat beim auf schneiden einen intensiven Geruch und nach einer Woche ist mir die Zeder ein wenig Zuviel.:)
Da leider hier die Bandsäge kaputt ist, habe ich alle 50 teile mit der Stichsäge abgeschnitten. Daraufhin Eine Schablone hergestellt und gefräst.
Jeden zweiten Tag kommen neue Möbelstück dazu. Meist geht es den Kunden nur um Mackenbehebung und das auffrischen der Oberfläche. Das Holzlager haben wir auch einmal komplett umgeräumt und eine Vielfalt von erlesene Hölzern entdecken können.
Am Wochenende war ich mit den Holländer surfen in Penniche, 50 Kilometer bis zum Strand. Und am Abend gab es das Spektakel eines blauen aufleuchtenden Meteors, der in der Atmosphäre verglüht.

Meine vorletzte Woche ist nun vorbei und die letzte Woche fängt an.

In der Woche haben wir uns fest daran gesetzt die gebogen Teile der Bank zu schleifen, ein gewissen Teil noch zu fräsen, zu grundieren und zu lackieren. Denn am Freitag sind wir alle in das Haus, in dem wir die ganze Teile aufgearbeitet haben, um sie an Ort und Stelle anzubringen und den letzten Schliff auszuarbeiten.
In dem Haus haben wir einen begehbaren Kleiderschrank aus Palisander aufgearbeitet und umgebaut, einige Möbelstücke und Türen mit Schellack behandelt und einen Kronleuchter aus Holz ebenfalls aufgearbeitet.
Eine ereignisreiche Woche mit vielen Abschlussarbeiten. In der kommenden Woche stehen weitere Arbeiten in dem Haus an.
Des Weiteren hoffe ich, dass ich noch dazu komme die gebogen Bankelemente im Aussichtspunkt von Lissabon anbringen zu können, im Miradouro de São Pedro de Alcântara, bevor mein Praktikum zu Ende geht.

Viele Grüße,
Saschan

alter Stuhl mit gespannter Sitzflächen
drei liegende Hunde in einer Tischlerwerkstatt
Panoramabild Lissabon

Firmenweihnachtsfeier 2023

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier führte uns nach dem Essen zum Café am neuen See. Dort konnten wir beim Eisstockschießen und Glühwein den Abend mit Lagerfeuer ausklingen lassen.

Eisstockbahn im Winter am Cafe am neuen See
Gruppenfoto vor der Eisstockbahn am Cafe am neuen See

RBB die 30 schönsten Hinterhöfe

Um einen kleinen Einblick in die Tischlerei Ißleib zu erhalten könnt ihr euch gerne diesen schönen Beitrag vom RBB anschauen. Platz 25, bei Minute 18:55 werden wir vorgestellt. Die anderen Beiträge sind aber genauso lohnenswert zu schauen.

RBB Mediathek – die 30 schönsten Berliner Hinterhöfe

Titelbild von "Die 30 schönsten Berliner Hinterhöfe"
Titelbild der Tischlerzeitschrift "genau". Es wird der Artikel über die charmante Kieztischlerei Ißleib beworben.

Ein Artikel über die Tischlerei im Fachmagazin von Tischler Schreiner Deutschland

Der Schatz im Hinterhof, so charmant wurden wir in dem Fachmagazin der Tischler und Schreiner Deutschlands tituliert. Wir danken für den schönen Artikel! 

Fotos: Denny Gille / Schlütersche

Der ganze Artikel kann hier nachgelesen werden

Einblick in die Tischlerzeitschrift GENAU, in der ein Artikel über die Tischlerei Ißleib abgedruckt ist.

Neuer E Hobel

Freudig fahren wir nun mit unserem „rolleneden E Hobel“ durch Berlin. Klimaneutral mit Elektoantrieb.

Bild mit einem älteren Tischlergesellen.

Erfolgreiche Übergabe

Wir freuen uns, als erfolgreiche Referenz beim „Berliner Institut für Unternehmensnachfolge und Nachhaltigkeit“, genannt zu werden. Zur Webseite und dem Artikel geht es hier entlang – https://bifun.de/tischlerei-issleib/

70. Firmenjubiläum

Am 24 Januar 2020 konnte die Tischlerei Ißleib ihr 70. Jubiläum feiern. Diesen besonderen Anlass nutzten wir für eine Feier in unseren Räumlichkeiten.

Am 24. Januar 1950 gründete Ernst Ißleib in Berlin Tiergarten die Tischlerei Ißleib, das war vor 70 Jahren. Heute übernimmt mit Imanuel Ißleib die dritte Generation die Geschäfte und Geschicke und tritt in die Fußstapfen von Ernst Helmut Ißleib, der 41 Jahre lang die Werkstatt gelenkt, geleitet und weiter ausgestaltet hat.